Senegalerfolge

NaturFreunde pflanzen Guave-Bäumchen im Umwelt- und Ausbildungszentrum für junge Frauen in Senegal

Freude und Dankbarkeit waren die am meisten geäußerten Gefühle, als eine 4-köpfige Delegation der Rastatter NaturFreunde das Umwelt- und Ausbildungszentrum in der Region Saint Louis im Senegal besuchte. Es gab viel zu tun, schließlich geht auch um die Verwendung der Spendengelder aus Rastatt.

Die Gruppe konnte sich davon überzeugen, dass der Ausbildungsbetrieb gut läuft. Die Ausbilderinnen in den Fächern Friseurhandwerk, Schneiderei, Färben, Verarbeitung von Obst und Gemüsen sowie Restauration sind engagiert bei der Sache. Ergänzend gibt es Alphabetisierungskurse. Mit den örtlichen NaturFreunden wurde vereinbart, dass sie sich um die Umweltbildung kümmern werden, denn sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzepts. Der Gedanke der Nachhaltigkeit soll sich als Querschnittsthema durch alle Fächer ziehen.

Die 102 Schülerinnen des ersten Jahrgangs sind mit Eifer bei der Sache. Sie alle sind dankbar dafür, dass sie die Möglichkeit haben, einen qualifizierten, staatlich anerkannten Abschluss zu erlangen.

 

100 Jahre Rastatter NaturFreunde

Geschenk einer Esskastanie an die Stadt

Mit der Pflanzung einer Esskastanie auf dem Spielplatz an der Buchenstraße machten die NaturFreunde am 4. April 2019 ein Geschenk an die Stadt Rastatt und ihre Bürgerinnen und Bürger. Jutta Eckert-Schirmer wieß in ihrer Ansprache auf die Bedeutung der Aktion hin, ein Zeichen für die Verbundenheit der Ortsgruppe mit der Stadt und der Umwelt. Gerade in Zeiten des Klimawandels sind Bäume insbesondere in Städten wichtig, nicht nur als Sauerstoffproduzent und Schattenspender, sondern auch weil sie ihre Umgebung kühlen. Jutta Eckert-Schirmer schlug auch den Bogen zu weiteren Projekten der NaturFreunde in anderen Teilen der Welt. So werden beispielsweise in Kooperationsprojekten mit Afrika dort Bäume gepflanzt, deren Früchte die Menschen ernähren, während im Gegenzug in Deutschland Streuobstwiesen gepflegt werden, um sie zu erhalten. Deshalb war es dem Verein wichtig, auch hier einen Baum zu pflanzen, der einmal essbare Früchte trägt.

 
Jugendaustausch in der Landschaft des Jahres – Senegal / Gambia im Schuljahr 2018 / 2019

Teaser (Jugendaustausch in der Landschaft des Jahres)

In der Landschaft des Jahres 2018 / 2019 spielen junge Menschen eine wichtige Rolle. Davon konnten sich Naturfreund*innen bei einer Reise nach Senegal und Gambia überzeugen, die von der Ortsgruppe Bremen initiiert worden war.

 Um Jugendlichen in der Region grenzüberschreitende Begegnungen im Zeichen internationaler Verständigung zu ermöglichen, bitten wir um Eure Unterstützung.

 

Die Landschaft des Jahres Senegal / Gambia

Teaser (Jugendaustausch in der Landschaft des Jahres)

Als erste auf dem afrikanischen Kontinent verwirklichte Landschaft des Jahres soll sie als Pilotprojekt der Naturfreundebewegung veranschaulichen, wie internationale Solidarität anhand konkreter Aktivitäten in der Region gelebt und nachhaltig verankert werden kann.

 

Die ausgewählte Region liegt am Rande der Sahelzone und ist schon heute durch die Folgen des Klimawandels gezeichnet. Das Thema Klimagerechtigkeit spielt daher auch in den Aktivitäten eine zentrale Rolle. Nach dem erfolgreichen politischen Umbruch in Gambia befindet sich das Land in einer Aufbruchsstimmung, die für die Zusammenarbeit der beiden Länder in der Grenzregion und für die Aktivitäten im Rahmen der Landschaft des Jahres eine perfekte Voraussetzung bietet.