Projekte
Nord-Süd-Kooperation

Bericht vom Workshop Nord-Süd Kooperationen am 8.-9.10.2016

Im NaturFreundehaus Bodensee fand am ersten Wochenende im Oktober der Workshop der Fachgruppe Nord-Süd-Kooperation statt. Dabei waren sieben Ortsgruppen aus Baden-Württemberg vertreten und vier Vertreter der senegalesischen NaturFreunde ASAN. Der Workshop stand unter dem Vorzeichen „Verbindung schaffen – Hand in Hand mit unseren NaturFreunden in Afrika“.

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Am Samstag wurden einführend persönliche Potenziale und Erfahrungen dargestellt. Außerdem wurden die Aktivitäten der Fachgruppe Nord-Süd in den Kontext von internationalen Rahmenvereinbarungen gestellt.

Der Samstagnachmittag wurde zur Vorstellung bestehender Projekte im Landesverband genutzt. Bei einer kleinen Exkursion konnten die Streuobstwiesen des Projektes CO2BOLUS der OG Bodensee besucht werden.

Der Sonntag begann mit dem Weltspiel bei dem die Verteilung von Bevölkerung, Kapital, CO2-Ausstoß, Rohstoffe und Konsumgütern (am Beispiel Kakao/Schokolade) verbildlicht werden konnte. Das Weltspiel war Grundlage einer Diskussion über weltweite Nachhaltigkeit und Solidarität.
Was bewirken unsere kleinen Projekte in Afrika? Was können wir vor Ort tun als Privatperson und als Verband? Wie sieht es mit Nachhaltigkeit in unseren Naturfreundehäusern aus? Sind „die im Norden die Bösen und die im Süden die armen Opfer“? Wer besitzt das Kapital innerhalb der Kontinente?Gestärkt aus dieser Diskussion ging es weiter mit den Arbeitsgruppen und damit den konkreten Aktionen in den OGs.
Die TeilnehmerInnen erarbeiteten in den Gruppen Visionen, Umsetzung und Risiken möglicher Afrika-Tage in den Ortsgruppen. Erste konkrete Arbeitsschritte wurden an Personen verteilt und mitgenommen.

Download | Workshopbereicht Nord-Süd Oktober 2016


Das Projekt CO²BOLUS der Ortsgruppe Bodensee

CO2BOLUS ist ein Kooperationsprojekt der Naturfreunde Bodensee und Naturfreunde Senegal. Mit den Spenden werden zum einen heimische Streuobstwiesen im Bodenseeraum gefördert, zum anderen Obstbaumpflanzungen in Dorfgemeinschaften im Senegal durchgeführt.

Senegal ist ein Land, das schon heute sehr unter dem Klimawandel leidet.

Mit den Obstbaumpflanzungen werden folgende Ziele in den teilnehmenden Dörfern im Senegal verfolgt:
• Reduzierung der Landdegradierung (Verringerung des Abtrags von Oberboden durch Wind und Wasser und von Verdunstung,
  Reaktivierung des Wasserhaushaltes)
• Verbesserung der CO2-Bilanz
• Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Familien (Obst für Eigenbedarf und für den Verkauf)
• Verbesserung der Ernährungssituation und Vitaminversorgung
• Stärkung der Dorfgemeinschaft

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Das Projekt wurde von den Naturfreunden Senegal eigenständig entwickelt und durchgeführt.
ASAN betreibt in Dakar angeschlossen an das NaturFreundehaus eine eigene Baumschule mit Umweltbildungszentrum.

Am Bodensee wird durch CO2BOLUS die Neuanlage, Reaktivierung und Pflege von Streuobstwiesen gefördert, sowie Umweltbildungsmaßnahmen durchgeführt.
Streuobstwiesen haben traditionell eine große Bedeutung in der Kulturlandschaft des Bodensees und sind aus dem Landschaftsbild nicht wegzudenken.
Daneben weisen sie aber auch eine sehr hohe Biodiversität auf. Es sind über 3000 Obstsorten der Streuostwiesen bekannt.
Mit ca. 5000 Tier- und Pflanzenarten (darunter viele gefährdete Arten) zählen diese Lebensräume zu den artenreichsten Biotope Mitteleuropas.

2015 wurden die ersten Wiesen gepachtet. Anfang 2016 wurde mit ersten Pflanzungen gestartet.
Im Laufe des Jahres sind verschiedene Umweltbildungsmaßnahmen geplant sowie umfassende Baumpflegemaßnahmen.

Download | Infos zur Nord-Süd Kooperation

Finanziert wird das Projekt über Spenden, die ausschließlich ins Kooperationsprojekt fließen.
Möchten Sie das Projekt unterstützen und einen Beitrag zum Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen leisten?

Spenden an:

NaturFreunde Bodensee e.V.
Stichwort „CO2BOLUS“
Volksbank Konstanz e.G.
IBAN: DE33692910000226700102
BIC: GENODE61RAD

Ansprechpartner:
Daniela Dietsche, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , 07732-8237726


Rastatter Freundschaft mit NaturFreunden im Senegal ⁄ Afrika

Die Rastatter NaturFreunde verbindet seit 2008 eine enge Partnerschaft und Freundschaft mit den NaturFreunden aus St. Louis ⁄ Senegal.
Im Jahr 2008 besuchte eine Delegation senegalesischer NaturFreunde Deutschland. Auf der Durchfahrt in den Süden machten sie für einen Tag Station in Rastatt.
Hier interessierte vor allem die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Rastatter Naturfreundehauses.
Bei dieser Gelegenheit war der Kontakt so innig, dass man sofort die Freundschaft besiegelte.

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Inzwischen haben mehrere Besuche von Rastatter NaturFreunden im Senegal stattgefunden,
sie unterstützen den Bau eines Ausbildungszentrums und Kinderhorts in St. Louis.

Download | Nord-Süd-Veranstaltungen 2017

Website | NaturFreunde Rastatt

Download | Spendenmöglichkeit


NaturFreunde Berghausen und der Senegal

14 Naturfreunde/innen reisten nach Senegal. Die erste Etappe ging von Dakar nach Kidira an die Grenze zu Mali. Schon an der Gemeindegrenze zu Kidira wurden wir vom dortigen Bürgermeister in Begleitung vieler vor allem junger Menschen erwartet. Nach herzlichen Begrüßungen wurden sie mit lautem Hupkonzert von unzähligen Mopeds in den Ort und direkt zu der Schule Guinaw Rails eskortiert.

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Website | Berghausen und Kidira / Bilder & Informationen

und für alle, die sich an der Entwicklungspartnerschaft finanziell beteiligen möchten,
hier unser Spendenkonto "Kidira" bei der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen DE26 6605 0101 0108 2116 40


Nord-Süd-Partnerschafts-Portal der NaturFreunde Deutschlands

Die Naturfreundefamilie hat seit einigen Jahren eine Reihe von afrikanischen Mitgliedsorganisationen – und die Zahl wächst. Gemeinsam ist diesen Organisationen, dass sie sich für Umwelt- und Naturschutz engagieren und im sanften Tourismus tätig sind. Die afrikanischen Organisationen haben Anschluss an die internationale Naturfreundebewegung gesucht, um eine Stärkung ihrer Position im eigenen Land und eine erhöhte Aufmerksamkeit für ihre Anliegen zu erhalten.

Wichtige Elemente der Nord-Süd-Partnerschaft zwischen Naturfreunden sind die Unterstützung der Aufbauarbeit der afrikanischen Organisationen, die Förderung von Maßnahmen zur Qualifizierung und die Unterstützung bei der Durchführung eigener Umweltbildungs-, Klimaschutz- oder anderer Projekte. Die Erarbeitung von Projekten erfolgt dabei immer vor Ort. Afrikanische Naturfreunde lernen von europäischen und umgekehrt.

Um diese Aufgaben noch besser unterstützen zu können, hat die NFI neben dem Solidaritätsfonds, der aus Mitteln der europäischen Mitgliedsorganisationen gespeist wird, einen Spendenfonds für Projekte der afrikanischen Naturfreunde eingerichtet. Daraus werden laufend Projekte unterstützt die vom Netzwerk der afrikanischen Naturfreunde (RAFAN) und der Natufreunde Internationale gemeinsam ausgewählt werden.

Für diesen Spendenfonds für Projekte der afrikanischen Naturfreunde ersuchen wir Sie / Dich / Euch um Unterstützung. Direkte finanzielle Hilfe ist ebenso willkommen, wie die Verbreitung der Information über das Spendenkonto oder Initiativen für Kooperationsprojekte von Naturfreundegruppen. Bei Interesse vermittelt die NFI auch gerne Kontakte.

Aktuell wird mit Ihrer Spende ein landwirtschaftliches Projekt in Mali unterstützt: Die BewohnerInnen von Finkolo sollen beim Aufbau eines eigenständigen Gemüseanbaus unterstützt werden – mit der Vermittlung des nötigen Know-hows sowie technischer Unterstützung. Als Starthilfe werden Saatgut, Düngemittel und Pflanzenschutzmittel angekauft, weiters sollen zwei Brunnen gebaut und eine Motorpumpe für das Bewässerungssystem angeschafft werden.

Eine Liste der zur Umsetzung ausgewählten Projekte finden Sie nachstehend als Download!

Website | Projektliste

Website | Spendenfolder


Projektunterstützung und Öffentlichkeitsarbeit

Ortsgruppe Schwarzbachtal - unterstützt das Kinderhortprojekt der OG Rastatt in Saint Louis seit Jahren unter anderem finanziell durch Basare

Ortsgruppe Mannheim - Afrika Konzert - Informationsveranstaltung und kulturelles Highlight

Ortsgruppe Rastatt - das große TAMTAM

Ortsgruppe Karlsruhe - Afrika-Tag im Ostauepark

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Geflüchtete willkommen!

Chancen nutzen – Farbe bekennen

Hier ist der aktuelle Beschluss des Bundesausschusses zur politischen Einordnung der Fluchtbewegung nach Deutschland und der Situation der Geflüchteten.

Geflüchtete willkommen heißen – Fluchtursachen bekämpfen

Jeder Geflüchtete – egal ob er seine Heimat wegen Krieg, wirtschaftlichen oder umweltpolitischen Gründen verlässt – ist zunächst einmal Mensch. Dies sollte gerade in der derzeit geführten Debatte herausgestellt werden. Diese Menschen kommen nicht ohne Grund zu uns.
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Wer Waffen verkauft und hieraus „Gewinn“ erzielt,
muss damit rechnen, dass diejenigen, auf die die Waffen gerichtet sind, zu uns kommen.

Wer Handelsverträge entwirft und abschließt, um andere nicht nur auszubeuten, sondern ihnen auch die wirtschaftliche Grundlage eines angemessenen Lebensstils entzieht, darf sich nicht wundern, wenn die Ausgebeuteten zu uns kommen oder neue – auch illegale und menschenrechtswidrige – Tätigkeiten aufnehmen.

 
Integration der Flüchtlinge

Aktive Förderung der Integration von Flüchtlingskindern und deren Familien

Antrag an der Landeskonferenz

Teaser (©2015 Stephanie Hofschläger (pixelio.de))Wir haben bei der Landeskonferenz in Rastatt einen Antrag zur: „Aktiven Förderung der Integration von Flüchtlingskindern und deren Familien“ verabschiedet.

Den genauen Antragstext findet ihr in der Anlage. Die aktuellen Ereignisse haben gezeigt, dass es mehr denn je notwendig ist, dass wir uns für Flüchtlinge bei uns einsetzen.

Da es uns sehr wichtig ist, aktive Hilfe bei der Integration von Flüchtlingskindern und deren Familien zu leisten, haben wir uns mit verschiedenen evtl. Kooperationspartnern unterhalten.

Das Nicht-Können der Sprache ist eines der größten Probleme bei Flüchtlingen. Deshalb sehen wir es als wichtig an, dass wir hier aktiv werden. Wir haben die Verpflichtung uns hier einzubringen und aktiv zu werden. Es könnten z.B. Deutschkurse für Flüchtlinge angeboten werden. Hierzu gibt es viele Hilfestellungen, die genutzt werden können. Unterstützung kann man sich hier vor allem auch über „Teachers on the Road“ holen.
Es gibt aber auch Hilfe z.B. über

"Website | Deutschkurs für Asylbewerber - Thannhauser Modell ..." 

  • Desweiteren könnte man z.B. auch ein Flüchtlingscafe, einen Brettspieltag oder ähnliches in unseren Naturfreundehäusern anbieten!
  • Hilfe bei Behördengängen, Arztbesuchen, und ähnlichem sind ganz wichtig 
  • Alltagsbewältigung, Unterstützung beim Einkaufen
  • gemeinsam im NFH kochen
  • Es gibt auch sehr, sehr viele Kinder die sich nun in einem fremden Land befinden und Abwechslung und Hilfe benötigen. Dazu kann man mit vielen, einfachen Mitteln z.B. ein Kinderfest, ein Flohmarkt, ein Sport-Nachmittag veranstalten. Es gibt hier z.B. die Möglichkeit das Info-Spielo-Mobil der LKJL zu buchen.

    Download | Antrag Landeskonferenz

    Download | Handbuch ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in BW

    Download | Handbuch Proasysl

     
    Die neue Völkerwanderung

    Zur aktuellen Flüchtlingsdebatte erklärt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands

    Berlin, 21. August 2015 – Aus der Menschheitsgeschichte wissen wir: Immer wenn es dramatische soziale, ökonomische, politische oder auch ökologische Ungleichgewichte gibt, dann kann es zu Völkerwanderungen kommen. Manche der Völkerwanderungen in Europa hatten mit massiven Klimaveränderungen zu tun, auch in Mitteleuropa. Ende des letzten Jahrhunderts kam es im Sudan zu einer gewaltigen Migrationsbewegung – nicht zuletzt durch die Austrocknung der Böden und die verheerende Verschlechterung der Ernährungslage. Ethnische und weltanschauliche Differenzen kamen hinzu und kosteten viele Menschen das Leben.

    Auch heute sind neben Bürgerkriegen und Diktaturen vor allem ökologische Verwüstungen und eine Verschlechterung des Klimas Hauptgründe für die neuen Völkerwanderungen. Und die sind menschenverursacht. Auch die Menschen in den Industriestaaten sind vor den Folgen nicht geschützt. Es wird, das ist die Erkenntnis, keine abgeschotteten grünen Oasen auf einem verwüsteten Planeten geben. Die Welt gerät immer tiefer in ein nicht auflösbares Dilemma: Auf der einen Seite verlassen gerade die leistungsfähigsten und am besten ausgebildeten Menschen ihre Länder, deren Zukunft gerade von ihrer Leistungskraft abhängig ist. Auf der anderen Seite werden die unmenschlichen Bilder der Abschottung unerträglich. Ohne eine Weltinnenpolitik kann es keine Lösung geben.

     
    Referat Senioren 60+

    Seniorenfreizeit im Harz - Rückschau

    TeaserZusammen mit Gleichgesinnten aus ganz Baden Württemberg verbrachten die NaturFreunde-Senioren zehn erlebnisreiche Tage in Bad Lauterberg im Südharz.

    Auf geführten Rundgängen durch den Urlaubsort und das einzige für Besucher zugängliche Bergwerk war zu erfahren, dass der frühere Bergbau - vor allem der Abbau von Kupfer - immer mehr an Bedeutung verlor und heute nicht mehr betrieben wird. Dr. Ernst H. B. Ritscher erkannte deshalb schon frühzeitig den Bedarf an Alternativen und schuf 1839 eine Kaltwasserheilanstalt, deren 175-jähriges Jubiläum nun gebührend gefeiert wurde. 1926 wurden die Kneippsche Therapie und später auch das Schrothkurverfahren eingeführt.