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Flusslandschaft des Jahres 2018/19

Die Lippe - Flusslandschaft des Jahres 2018/19

Die Landschaft des Jahres 2013/14 war das Oberrheingebiet sein. Der Landesverband Baden hat mit den vielen Ortsgruppen zahlreiche Aktionen durchgeführt.

flusslandschaft lippe eickelborn c bezirksregierung arnsberg       Die Lippe, ein rechter Nebenfluss des
       Rheins, ist ein typischer
       sand- und lehmgeprägter
       Flachlandfluss. Sie entspringt bei
       Bad Lippspringe am Fuße
       von Teutoburger Wald und
       Eggegebirge auf einer Höhe von
      134 Metern über dem Meeresspiegel,
      fließt dann über 220 Kilometer in
      ost-westliche Richtung, bis sie
      schließlich bei Wesel in den Rhein
      mündet.
   Die hohe Versickerung in den Karstgebieten
   am Oberlauf sorgt schon früh für eine kräftige Wasserführung.

 
Integration der Flüchtlinge

Aktive Förderung der Integration von Flüchtlingskindern und deren Familien

Antrag an der Landeskonferenz

Teaser (©2015 Stephanie Hofschläger (pixelio.de))Wir haben bei der Landeskonferenz in Rastatt einen Antrag zur: „Aktiven Förderung der Integration von Flüchtlingskindern und deren Familien“ verabschiedet.

Den genauen Antragstext findet ihr in der Anlage. Die aktuellen Ereignisse haben gezeigt, dass es mehr denn je notwendig ist, dass wir uns für Flüchtlinge bei uns einsetzen.

Da es uns sehr wichtig ist, aktive Hilfe bei der Integration von Flüchtlingskindern und deren Familien zu leisten, haben wir uns mit verschiedenen evtl. Kooperationspartnern unterhalten.

Das Nicht-Können der Sprache ist eines der größten Probleme bei Flüchtlingen. Deshalb sehen wir es als wichtig an, dass wir hier aktiv werden. Wir haben die Verpflichtung uns hier einzubringen und aktiv zu werden. Es könnten z.B. Deutschkurse für Flüchtlinge angeboten werden. Hierzu gibt es viele Hilfestellungen, die genutzt werden können. Unterstützung kann man sich hier vor allem auch über „Teachers on the Road“ holen.
Es gibt aber auch Hilfe z.B. über

"Website | Deutschkurs für Asylbewerber - Thannhauser Modell ..." 

  • Desweiteren könnte man z.B. auch ein Flüchtlingscafe, einen Brettspieltag oder ähnliches in unseren Naturfreundehäusern anbieten!
  • Hilfe bei Behördengängen, Arztbesuchen, und ähnlichem sind ganz wichtig 
  • Alltagsbewältigung, Unterstützung beim Einkaufen
  • gemeinsam im NFH kochen
  • Es gibt auch sehr, sehr viele Kinder die sich nun in einem fremden Land befinden und Abwechslung und Hilfe benötigen. Dazu kann man mit vielen, einfachen Mitteln z.B. ein Kinderfest, ein Flohmarkt, ein Sport-Nachmittag veranstalten. Es gibt hier z.B. die Möglichkeit das Info-Spielo-Mobil der LKJL zu buchen.

    Download | Antrag Landeskonferenz

    Download | Handbuch ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in BW

    Download | Handbuch Proasysl

     
    Die neue Völkerwanderung

    Zur aktuellen Flüchtlingsdebatte erklärt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands

    Berlin, 21. August 2015 – Aus der Menschheitsgeschichte wissen wir: Immer wenn es dramatische soziale, ökonomische, politische oder auch ökologische Ungleichgewichte gibt, dann kann es zu Völkerwanderungen kommen. Manche der Völkerwanderungen in Europa hatten mit massiven Klimaveränderungen zu tun, auch in Mitteleuropa. Ende des letzten Jahrhunderts kam es im Sudan zu einer gewaltigen Migrationsbewegung – nicht zuletzt durch die Austrocknung der Böden und die verheerende Verschlechterung der Ernährungslage. Ethnische und weltanschauliche Differenzen kamen hinzu und kosteten viele Menschen das Leben.

    Auch heute sind neben Bürgerkriegen und Diktaturen vor allem ökologische Verwüstungen und eine Verschlechterung des Klimas Hauptgründe für die neuen Völkerwanderungen. Und die sind menschenverursacht. Auch die Menschen in den Industriestaaten sind vor den Folgen nicht geschützt. Es wird, das ist die Erkenntnis, keine abgeschotteten grünen Oasen auf einem verwüsteten Planeten geben. Die Welt gerät immer tiefer in ein nicht auflösbares Dilemma: Auf der einen Seite verlassen gerade die leistungsfähigsten und am besten ausgebildeten Menschen ihre Länder, deren Zukunft gerade von ihrer Leistungskraft abhängig ist. Auf der anderen Seite werden die unmenschlichen Bilder der Abschottung unerträglich. Ohne eine Weltinnenpolitik kann es keine Lösung geben.

     
    Referat Senioren 60+

    Senioren in der Lüneburger Heide - Rückschau

    Lüneburger Heide 2017 Schon zum 20.Mal verbrachten 33 Senioren
    der NaturFreunde Baden und Württemberg
    eine erlebnisreiche Freizeit.
    Ziel der zehn­tägigen Reise war diesmal
    Bad Bevensen in der Lüneburger Heide.

    Bei einem Stadtrundgang erfuhren die Teilnehmer unter anderem, dass hier 1964 nach Erdöl gebohrt aber stattdessen die heilsame Jod-Sole-Quelle entdeckt wurde. Zu Fuß er­reichbar waren die Klein Bünstorfer Heide und das Kloster Medingen, ein evangelisches Damenstift.

    In Celle mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern gab es eine Stadtführung der besonde­ren Art, bei der ein vierköpfiges mittelalterlich gekleidetes Team über das Leben und die mangelnde Hygiene im
    17.Jahrhundert anschaulich berichtete.
    Das Museumsdorf in Hösseringen bot Einblicke in den bäuerlichen Alltag vergangener Zeiten.

    Besucht wurde auch die Hanse- und Universitätsstadt Lüneburg, wo man einst aus dem Grundwasser Salz gewann, das bis nach Skandinavien verschifft wurde. Der Rundgang führte auch zum alten Hafen, wo gerade Filmaufnahmen für die Fernsehserie „Rote Rosen“ gedreht wurden. Typisch für diese Stadt sind die alten Häuser mit den unter­schiedlichsten Treppengiebeln. Bei einer Kutschfahrt durch die Heide bei Wilsede fiel der spärliche Bewuchs von Heide­kraut auf. Schuld daran ist ein Käfer, der überhandnimmt, weil es zu wenige Heidschnu­cken gibt, jene typischen Schafe, welche die Heide beweiden.

    Lüneburger Heide1 2017Der letzte Ausflug führte nach Hamburg. Bei einer Schiffsrundfahrt durch den zweitgrößten Hafen Europas beeindruckten vor allem die Elbphilharmonie, die wegen der aufwendigen Akustik und Klimatisierung 866 Mio. Euro kostete, und ein riesiges Frachtschiff, das bis zu 15.000 Container transportieren kann. Auf einer Stadtrundfahrt mit dem Bus sahen die Senioren unter anderem die Speicherstadt, die HafenCity, die Luxusvillen an der Außen­alster, das Rathaus, Hamburgs schönste Barockkirche St. Michaelis mit vier Orgeln und schließlich die Reeperbahn.

    Es war wiederum eine tolle Freizeit und für jeden etwas dabei. Wir freuen uns schon auf die nächste Reise nach Bad Wörishofen vom 28.07. bis 06.08.2018.
    Schriftlicher Leiter Horst Rambousek OG Heidenheim

    Danke sagen Inge und Peter Welker bis zum nächsten Jahr.


    Seniorenfreizeit im Harz - Rückschau

    TeaserZusammen mit Gleichgesinnten aus ganz Baden Württemberg verbrachten die NaturFreunde-Senioren zehn erlebnisreiche Tage in Bad Lauterberg im Südharz.

    Auf geführten Rundgängen durch den Urlaubsort und das einzige für Besucher zugängliche Bergwerk war zu erfahren, dass der frühere Bergbau - vor allem der Abbau von Kupfer - immer mehr an Bedeutung verlor und heute nicht mehr betrieben wird. Dr. Ernst H. B. Ritscher erkannte deshalb schon frühzeitig den Bedarf an Alternativen und schuf 1839 eine Kaltwasserheilanstalt, deren 175-jähriges Jubiläum nun gebührend gefeiert wurde. 1926 wurden die Kneippsche Therapie und später auch das Schrothkurverfahren eingeführt.

    Ein ortsansässiger Busunternehmer ermöglichte mehrere interessante Ausflüge. Jenseits der einst innerdeutschen Grenze wurden mit örtlichen Führern die Städte Wernigerode und Quedlinburg mit ihren zahlreichen Fachwerkbauten erkundet. Von Thale - ebenfalls im Ostharz - ging es mit der Gondelbahn oder dem Bus hinauf zum sagen­umwobenen Hexentanzplatz mit einer der ältesten und größten Naturbühnen Deutsch­lands. Im Westharz war Goslar als Kaiserstadt und UNESCO Weltkulturerbe durchaus einen Besuch wert. Neben der Kaiserpfalz beindruckten die riesigen Bauten des Erz­bergwerkes auf dem Rammelsberg, wo 1988 der Bergbau nach über tausend Jahren beendet wurde. Für Entspannung sorgte eine gemütliche Schifffahrt bei Kaffee und Kuchen auf dem Okerstausee, dessen verzweigte Form an den Vierwaldstättersee in der Schweiz erinnerte.

    Auch in der Nähe von Bad Lauterberg gab es lohnende Ziele. So ging es einmal zu Fuß oder mit dem Taxi zum idyllisch gelegenen Wiesenbeker Teich. Dieser wurde bereits 1722 künstlich aufgestaut, um in den Bergwerken den Antrieb der Wasserräder zu ermöglichen und den heutigen Kurpark vor Hochwasser zu schützen. Mit dem Sessellift fuhren die Senioren auf den Hausberg und genossen einen herrlichen Blick auf Bad Lauterberg. Ein anderes Mal brachten Kleinbusse die NaturFreunde hinauf zu einem der weltweit noch existierenden 173 Bismarcktürme.

    Danke allen Teilnehmern für die wirklich wieder schöne Freitzeit mit der Freude auf unser nächstes Ziel nach Altenmarkt / Zauchensee.


    Seniorenfreizeit im Salzburger Land

    AltenmarktBei überwiegend sonnigem Wetter verbrachten die Heidenheimer NaturFreunde-Senioren mit Gleichgesinnten aus dem Raum Karlsruhe zehn erlebnisreiche Tage im Salzburger Land, wo sie in Altenmarkt im Pongau im Hotel „Schartner“ gut untergebracht und ver­pflegt wurden. Der hoteleigene Wellnessbereich mit Sauna, Whirlpool und Fitnessgeräten wurde bei den hochsommerlichen Temperaturen kaum genutzt.

    Ein lohnendes Ziel, das der Enns entlang bequem zu Fuß erreicht werden konnte, war das Städtchen Radstadt mit seinen bunten Gärten entlang der Stadtmauer. Mit dem Linienbus ging es ins nahe Zauchensee, einem bekannten Austragungsort für internationale Skiren­nen. Die meisten fuhren mit der Sesselbahn hinauf zur Gamskogelhütte, und wer wollte, fuhr von dort mit einem stilisierten Bähnchen, dessen Lokomotive ein entsprechend ver­kleideter Traktor war, weiter zum Seekarsee.

    Für die Erkundung weiterer Ziele standen drei Tagesfahrten mit dem Bus auf dem Pro­gramm. Bei einer sachkundigen Führung durch die Landeshauptstadt Salzburg erfuhren die Senioren Interessantes über den Mirabellgarten, Mozarts Geburtshaus und den Dom. Im nahen Hellbrunn sorgten bei der Hitze die Wasserspiele für etwas Abküh­lung.

    Der nächste Ausflug führte nach Kärnten in die Nockberge, die wegen ihrer sanften felsen­losen Kuppen so genannt werden. Dort fuhr der Bus mit Halten an der Eisentalhütte und der Glockenhütte - das sind zwei rund 2000 Meter hoch gelegene Aussichtspunkte - über die 35 Kilometer lange Nockalmstraße, die mit ihren 52 Kehren vor allem bei Motorradfah­rern sehr beliebt ist. Am Nachmittag war dann noch Zeit für einen Aufenthalt in Millstatt am gleichnamigen See.

    Auf der letzten Fahrt ging es ins steirische Salzkammergut. Nach einer Schifffahrt über den Grundlsee führte ein halbstündiger Fußweg zum Toplitzsee. Auf einer Bootsfahrt über dieses Gewässer wurde darüber informiert, dass dort zwischen 1943 und 1945 zahlreiche waffentechnische Versuche der deutschen Kriegsmarine durchgeführt wurden. Gerüchte­weise seien in diesem See zu Kriegsende Kunstgegenstände und Goldreserven des Drit­ten Reiches versenkt worden. Gefunden wurde bis jetzt allerdings nichts davon. Ein kurzer Bummel durch Bad Aussee beendete diesen Ausflug.

    Auch die zünftige Unterhaltung kam nicht zu kurz. Im Berggasthof „Hochnössler“ wurde an einem Nachmittag musiziert und getanzt, und in der rustikalen Almhütte des Hotels spielte eines Abends der Wirt auf seiner Ziehharmonika begleitet von zwei Teufelsgeigern.

     
    NFI erhält Welttourismuspreis

    UNWTO Award CeremonyDie Tourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) hat die Naturfreunde Internationale (NFI) für ihre Regionalentwicklungsinitiative "Landschaft des Jahres" mit dem UNWTO Ulysses Award prämiert. Der Ulysses Award zeichnet herausragende Leistungen und Innovationen im Tourismus aus. Die Landschaft des Jahres 2013/14 - Oberrhein wird am 13. April 2013 in Basel eröffnet.

    NFI Generalsekretär Christian Baumgärtner freut sich:

    Der Preis ist eine große Ehre für das Engagement der NaturFreunde, die seit dem Jahr 1989 insgesamt 13 Landschaften des Jahres ernannt haben, an denen 13 Länder und rund 5.000 Ehrenamtliche beteiligt waren.