Projekte
Nord-Süd-Kooperation

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Vorankündigung: Reise zur "Landschaft des Jahres" nach Senegal/Gambia vom 11.- 25.01.2018

Auf zu neuen Ufern! Anlässlich der Eröffnung der ersten afrikanischen Landschaft des Jahres organisiert die Naturfreunde Internationale in Zusammenarbeit mit den Naturfreunden und ihren Partnern in der Region von 11.-25. Januar 2018 eine zweiwöchige Reise durch Senegal und Gambia, zu der alle interessierten NaturfreundInnen herzlich eingeladen sind.

Begleitet von einem bunten Rahmenprogramm wird im Januar 2018 die erste afrikanische Landschaft des Jahres offiziell eröffnet. Mamadou Mbodji, Präsident des Naturfreunde Afrika Netzwerks, und die Afrika-Referentin der NFI Ingeborg Pint waren Anfang des Monats in der Region unterwegs, um die für die Jahre 2018 und 2019 geplanten Aktivitäten mit den Menschen vor Ort abzustimmen.

Die ausgewählte Region liegt am Rande der Sahelzone und ist schon heute durch die Folgen des Klimawandels gezeichnet. Das Thema Klimagerechtigkeit spielt daher auch in den geplanten Aktivitäten eine zentrale Rolle. Mit begleitenden Aktivitäten in Europa soll eine breite Beteiligung europäischer NaturfreundInnen erreicht werden. Und Naturfreunde-Reisen in die Region sollen ein persönliches Kennenlernen und einen intensiven Austausch ermöglichen und den sanften Tourismus in der Region unterstützen, der für die Bevölkerung eine wichtige Einkommensquelle darstellt.

Weitere Infos bei Uschi Boess-Walter, Tel: (07222) 69159, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und
Heinz Zoller, Tel: (07222) 20665, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Das Afrikafest der Karlsruher NaturFreunde

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Der Wettergott meinte es gut mit den NaturFreunden und ihren Gästen am Samstag, 16.09. im Ostauepark, als sich trotz drohend dunklen Wolkenberge viele Menschen bei Vorträgen zu Afrika und dem Klimawandel, Kinderunterhaltung und gewohnt guter Verpflegung einfanden. Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Karlsruher Oberbürgermeisters Mentrup lockte viele Familien und Interessierte zu einem bunten Programm an. Das Weltspiel der Nord-Süd-Kooperation fand ebenso viel Lob von der Grünen Abgeordneten Sylvia Kottig-Uhl wie auch die anderen Angebote, die ebenso informativ wie unterhaltsam waren.
Bis in den späten Abend liessen sich die Gäste von den afrikanischen Klängen unterhalten und bezaubern, ein gelungenes Fest und für alle fleissigen Helfer und die Ortsgruppe sicher genung Anlass, auch nächstes Jahr wieder so engagiert viele Menschen zusammenzubringen und auf die notwendige Unterstützung für unsere afrikanischen NaturFreundinnen und -freunde hinzuweisen.


Das große TAMTAM bei den NaturFreunden Rastatt

Durch diese tolle Veranstaltung im Juli 2017, dem großen TAMTAM-Trommel-und Familienfest auf dem Gelände des NaturFreundehauses "An der Murg" ist die Summe von 1.200 Euro für den Bau des Ausbildungszentrums in Saint Louis in Senegal zusammengekommen. Dafür ein dickes DANKE DANKE DANKE! auch an alle Helferinnen, Helfer und Engagierte!

Download | Afrikabrief 08-2017: TAMTAM-dankeschön | Einladung zur Reise in die Landschaft des Jahres in Senegal und Gambia


Bericht vom Workshop der Nord-Süd Kooperationen am 8.- 9.10.2016

Im NaturFreundehaus Bodensee fand am ersten Wochenende im Oktober der Workshop der Fachgruppe Nord-Süd-Kooperation statt. Dabei waren sieben Ortsgruppen aus Baden-Württemberg vertreten und vier Vertreter der senegalesischen NaturFreunde ASAN. Der Workshop stand unter dem Vorzeichen „Verbindung schaffen – Hand in Hand mit unseren NaturFreunden in Afrika“.

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Am Samstag wurden einführend persönliche Potenziale und Erfahrungen dargestellt. Außerdem wurden die Aktivitäten der Fachgruppe Nord-Süd in den Kontext von internationalen Rahmenvereinbarungen gestellt.

Der Samstagnachmittag wurde zur Vorstellung bestehender Projekte im Landesverband genutzt. Bei einer kleinen Exkursion konnten die Streuobstwiesen des Projektes CO2BOLUS der OG Bodensee besucht werden.

Der Sonntag begann mit dem Weltspiel bei dem die Verteilung von Bevölkerung, Kapital, CO2-Ausstoß, Rohstoffe und Konsumgütern (am Beispiel Kakao/Schokolade) verbildlicht werden konnte. Das Weltspiel war Grundlage einer Diskussion über weltweite Nachhaltigkeit und Solidarität.
Was bewirken unsere kleinen Projekte in Afrika? Was können wir vor Ort tun als Privatperson und als Verband? Wie sieht es mit Nachhaltigkeit in unseren Naturfreundehäusern aus? Sind „die im Norden die Bösen und die im Süden die armen Opfer“? Wer besitzt das Kapital innerhalb der Kontinente?Gestärkt aus dieser Diskussion ging es weiter mit den Arbeitsgruppen und damit den konkreten Aktionen in den OGs.
Die TeilnehmerInnen erarbeiteten in den Gruppen Visionen, Umsetzung und Risiken möglicher Afrika-Tage in den Ortsgruppen. Erste konkrete Arbeitsschritte wurden an Personen verteilt und mitgenommen.

Download | Workshopbericht Nord-Süd Oktober 2016


Das Projekt CO²BOLUS der Ortsgruppe Bodensee

CO2BOLUS ist ein Kooperationsprojekt der Naturfreunde Bodensee und Naturfreunde Senegal. Mit den Spenden werden zum einen heimische Streuobstwiesen im Bodenseeraum gefördert, zum anderen Obstbaumpflanzungen in Dorfgemeinschaften im Senegal durchgeführt.

Senegal ist ein Land, das schon heute sehr unter dem Klimawandel leidet.

Mit den Obstbaumpflanzungen werden folgende Ziele in den teilnehmenden Dörfern im Senegal verfolgt:
• Reduzierung der Landdegradierung (Verringerung des Abtrags von Oberboden durch Wind und Wasser und von Verdunstung,
  Reaktivierung des Wasserhaushaltes)
• Verbesserung der CO2-Bilanz
• Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Familien (Obst für Eigenbedarf und für den Verkauf)
• Verbesserung der Ernährungssituation und Vitaminversorgung
• Stärkung der Dorfgemeinschaft

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Das Projekt wurde von den Naturfreunden Senegal eigenständig entwickelt und durchgeführt.
ASAN betreibt in Dakar angeschlossen an das NaturFreundehaus eine eigene Baumschule mit Umweltbildungszentrum.

Am Bodensee wird durch CO2BOLUS die Neuanlage, Reaktivierung und Pflege von Streuobstwiesen gefördert, sowie Umweltbildungsmaßnahmen durchgeführt.
Streuobstwiesen haben traditionell eine große Bedeutung in der Kulturlandschaft des Bodensees und sind aus dem Landschaftsbild nicht wegzudenken.
Daneben weisen sie aber auch eine sehr hohe Biodiversität auf. Es sind über 3000 Obstsorten der Streuostwiesen bekannt.
Mit ca. 5000 Tier- und Pflanzenarten (darunter viele gefährdete Arten) zählen diese Lebensräume zu den artenreichsten Biotope Mitteleuropas.

2015 wurden die ersten Wiesen gepachtet. Anfang 2016 wurde mit ersten Pflanzungen gestartet.
Im Laufe des Jahres sind verschiedene Umweltbildungsmaßnahmen geplant sowie umfassende Baumpflegemaßnahmen.

Download | Infos zur Nord-Süd Kooperation

Finanziert wird das Projekt über Spenden, die ausschließlich ins Kooperationsprojekt fließen. Außerdem wird das Projekt freundlicherweise durch die Stadtwerke Radolfzell im Rahmen eines Bonuscent pro verbrauchter kWh im NaturFreundehaus Bodensee sowie weiterer Lieferstellen des Vereins unterstützt.
2017 werden zudem Obstbaumpflanzungen in drei Dörfern im Senegal durch das Land Baden-Württemgerg über die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit
Baden-Württemberg (SEZ) gefördert.
Möchten Sie das Projekt unterstützen und einen Beitrag zum Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen leisten?

Spenden an:

NaturFreunde Bodensee e.V.
Stichwort „CO2BOLUS“
Volksbank Konstanz e.G.
IBAN: DE33692910000226700102
BIC: GENODE61RAD

Ansprechpartnerin:
Daniela Dietsche, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , 07732-8237726

Mit freundlicher Unterstützung von
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Rastatter Freundschaft mit NaturFreunden im Senegal ⁄ Afrika

Die Rastatter NaturFreunde verbindet seit 2008 eine enge Partnerschaft und Freundschaft mit den NaturFreunden aus St. Louis ⁄ Senegal.
Im Jahr 2008 besuchte eine Delegation senegalesischer NaturFreunde Deutschland. Auf der Durchfahrt in den Süden machten sie für einen Tag Station in Rastatt.
Hier interessierte vor allem die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Rastatter Naturfreundehauses.
Bei dieser Gelegenheit war der Kontakt so innig, dass man sofort die Freundschaft besiegelte.

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Inzwischen haben mehrere Besuche von Rastatter NaturFreunden im Senegal stattgefunden,
sie unterstützen den Bau eines Ausbildungszentrums und Kinderhorts in St. Louis, siehe unten.

Download | Nord-Süd-Veranstaltungen 2017

Website | NaturFreunde Rastatt

Download | Spendenmöglichkeit


NaturFreunde bauen Ausbildungszentrum für Mädchen im Senegal

Ab Juni entsteht in der senegalesischen Region Saint Louis ein Ausbildungszentrum für Mädchen. Die NaturFreunde Deutschlands und die Ortsgruppe Rastatt unterstützen das Projekt.

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Man muss wissen: Senegal gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Insbesondere die Folgen des Klimawandels treffen die Menschen hart: Trockenperioden, Ernteausfälle und die zunehmende Wüstenbildung führen zu einer immer größeren Landflucht. "Das neue Ausbildungszentrum soll Mädchen und jungen Frauen helfen, die sonst kaum die Chance auf eine Ausbildung bekämen", erklärt Uschi Böss-Walter, Mitglied der NaturFreunde Rastatt. Realisiert wird es gemeinsam mit dem Frauennetzwerk "Koom-koomujaboot Gi" in Saint Louis.

Das Ausbildungszentrum soll jährlich 75 Ausbildungsplätze für Mädchen bieten, in denen sie traditionelle Berufe wie Schneidern, Stoffdruck und Färben oder auch die Verarbeitung von regionalem Gemüse erlernen. Zudem wird Betriebswirtschaft gelehrt und in den Umweltschutz sowie die Hintergründe des Klimawandels eingeführt.

Finanziert wird das Projekt zu 75 Prozent vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Den Rest steuern das Frauennetzwerk und die NaturFreunde Rastatt bei. Jede finanzielle Unterstützung ist herzlich willkommen.

Spendenkonto der NaturFreunde Rastatt:
IBAN: DE14 6629 0000 00300117 08
BIC: VBRADE6KXXX
Stichwort: Ausbildungszentrum St. Louis

Download | Infos zum Projekt Ausbildungszentrum Senegal

Website | weitere Infos bei der Bundesgruppe

Website | ASAN - Association Sénégalaise des Amis de la Nature - NaturFreunde Senegal


NaturFreunde Berghausen und der Senegal

14 Naturfreunde/innen reisten nach Senegal. Die erste Etappe ging von Dakar nach Kidira an die Grenze zu Mali. Schon an der Gemeindegrenze zu Kidira wurden wir vom dortigen Bürgermeister in Begleitung vieler vor allem junger Menschen erwartet. Nach herzlichen Begrüßungen wurden sie mit lautem Hupkonzert von unzähligen Mopeds in den Ort und direkt zu der Schule Guinaw Rails eskortiert.

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Website | Berghausen und Kidira / Bilder & Informationen

und für alle, die sich an der Entwicklungspartnerschaft finanziell beteiligen möchten,
hier unser Spendenkonto "Kidira" bei der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen DE26 6605 0101 0108 2116 40


Nord-Süd-Partnerschafts-Portal der NaturFreunde Deutschlands

Die Naturfreundefamilie hat seit einigen Jahren eine Reihe von afrikanischen Mitgliedsorganisationen – und die Zahl wächst. Gemeinsam ist diesen Organisationen, dass sie sich für Umwelt- und Naturschutz engagieren und im sanften Tourismus tätig sind. Die afrikanischen Organisationen haben Anschluss an die internationale Naturfreundebewegung gesucht, um eine Stärkung ihrer Position im eigenen Land und eine erhöhte Aufmerksamkeit für ihre Anliegen zu erhalten.

Wichtige Elemente der Nord-Süd-Partnerschaft zwischen Naturfreunden sind die Unterstützung der Aufbauarbeit der afrikanischen Organisationen, die Förderung von Maßnahmen zur Qualifizierung und die Unterstützung bei der Durchführung eigener Umweltbildungs-, Klimaschutz- oder anderer Projekte. Die Erarbeitung von Projekten erfolgt dabei immer vor Ort. Afrikanische Naturfreunde lernen von europäischen und umgekehrt.

Um diese Aufgaben noch besser unterstützen zu können, hat die NFI neben dem Solidaritätsfonds, der aus Mitteln der europäischen Mitgliedsorganisationen gespeist wird, einen Spendenfonds für Projekte der afrikanischen Naturfreunde eingerichtet. Daraus werden laufend Projekte unterstützt die vom Netzwerk der afrikanischen Naturfreunde (RAFAN) und der Natufreunde Internationale gemeinsam ausgewählt werden.

Für diesen Spendenfonds für Projekte der afrikanischen Naturfreunde ersuchen wir Sie / Dich / Euch um Unterstützung. Direkte finanzielle Hilfe ist ebenso willkommen, wie die Verbreitung der Information über das Spendenkonto oder Initiativen für Kooperationsprojekte von Naturfreundegruppen. Bei Interesse vermittelt die NFI auch gerne Kontakte.

Aktuell wird mit Ihrer Spende ein landwirtschaftliches Projekt in Mali unterstützt: Die BewohnerInnen von Finkolo sollen beim Aufbau eines eigenständigen Gemüseanbaus unterstützt werden – mit der Vermittlung des nötigen Know-hows sowie technischer Unterstützung. Als Starthilfe werden Saatgut, Düngemittel und Pflanzenschutzmittel angekauft, weiters sollen zwei Brunnen gebaut und eine Motorpumpe für das Bewässerungssystem angeschafft werden.

Eine Liste der zur Umsetzung ausgewählten Projekte finden Sie nachstehend als Download!

Website | Projektliste

Website | Spendenfolder


Projektunterstützung und Öffentlichkeitsarbeit

Ortsgruppe Schwarzbachtal - unterstützt das Kinderhortprojekt der OG Rastatt in Saint Louis seit Jahren unter anderem finanziell durch Basare

Ortsgruppe Mannheim - Afrika Konzert - Informationsveranstaltung und kulturelles Highlight

Ortsgruppe Rastatt - das große TAMTAM

Ortsgruppe Karlsruhe - Afrika-Tag im Ostauepark

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Geflüchtete willkommen!

Chancen nutzen – Farbe bekennen

Hier ist der aktuelle Beschluss des Bundesausschusses zur politischen Einordnung der Fluchtbewegung nach Deutschland und der Situation der Geflüchteten.

Geflüchtete willkommen heißen – Fluchtursachen bekämpfen

Jeder Geflüchtete – egal ob er seine Heimat wegen Krieg, wirtschaftlichen oder umweltpolitischen Gründen verlässt – ist zunächst einmal Mensch. Dies sollte gerade in der derzeit geführten Debatte herausgestellt werden. Diese Menschen kommen nicht ohne Grund zu uns.
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Wer Waffen verkauft und hieraus „Gewinn“ erzielt,
muss damit rechnen, dass diejenigen, auf die die Waffen gerichtet sind, zu uns kommen.

Wer Handelsverträge entwirft und abschließt, um andere nicht nur auszubeuten, sondern ihnen auch die wirtschaftliche Grundlage eines angemessenen Lebensstils entzieht, darf sich nicht wundern, wenn die Ausgebeuteten zu uns kommen oder neue – auch illegale und menschenrechtswidrige – Tätigkeiten aufnehmen.

 
Integration der Flüchtlinge

Aktive Förderung der Integration von Flüchtlingskindern und deren Familien

Antrag an der Landeskonferenz

Teaser (©2015 Stephanie Hofschläger (pixelio.de))Wir haben bei der Landeskonferenz in Rastatt einen Antrag zur: „Aktiven Förderung der Integration von Flüchtlingskindern und deren Familien“ verabschiedet.

Den genauen Antragstext findet ihr in der Anlage. Die aktuellen Ereignisse haben gezeigt, dass es mehr denn je notwendig ist, dass wir uns für Flüchtlinge bei uns einsetzen.

Da es uns sehr wichtig ist, aktive Hilfe bei der Integration von Flüchtlingskindern und deren Familien zu leisten, haben wir uns mit verschiedenen evtl. Kooperationspartnern unterhalten.

Das Nicht-Können der Sprache ist eines der größten Probleme bei Flüchtlingen. Deshalb sehen wir es als wichtig an, dass wir hier aktiv werden. Wir haben die Verpflichtung uns hier einzubringen und aktiv zu werden. Es könnten z.B. Deutschkurse für Flüchtlinge angeboten werden. Hierzu gibt es viele Hilfestellungen, die genutzt werden können. Unterstützung kann man sich hier vor allem auch über „Teachers on the Road“ holen.
Es gibt aber auch Hilfe z.B. über

"Website | Deutschkurs für Asylbewerber - Thannhauser Modell ..." 

  • Desweiteren könnte man z.B. auch ein Flüchtlingscafe, einen Brettspieltag oder ähnliches in unseren Naturfreundehäusern anbieten!
  • Hilfe bei Behördengängen, Arztbesuchen, und ähnlichem sind ganz wichtig 
  • Alltagsbewältigung, Unterstützung beim Einkaufen
  • gemeinsam im NFH kochen
  • Es gibt auch sehr, sehr viele Kinder die sich nun in einem fremden Land befinden und Abwechslung und Hilfe benötigen. Dazu kann man mit vielen, einfachen Mitteln z.B. ein Kinderfest, ein Flohmarkt, ein Sport-Nachmittag veranstalten. Es gibt hier z.B. die Möglichkeit das Info-Spielo-Mobil der LKJL zu buchen.

    Download | Antrag Landeskonferenz

    Download | Handbuch ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in BW

    Download | Handbuch Proasysl

     
    Die neue Völkerwanderung

    Zur aktuellen Flüchtlingsdebatte erklärt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands

    Berlin, 21. August 2015 – Aus der Menschheitsgeschichte wissen wir: Immer wenn es dramatische soziale, ökonomische, politische oder auch ökologische Ungleichgewichte gibt, dann kann es zu Völkerwanderungen kommen. Manche der Völkerwanderungen in Europa hatten mit massiven Klimaveränderungen zu tun, auch in Mitteleuropa. Ende des letzten Jahrhunderts kam es im Sudan zu einer gewaltigen Migrationsbewegung – nicht zuletzt durch die Austrocknung der Böden und die verheerende Verschlechterung der Ernährungslage. Ethnische und weltanschauliche Differenzen kamen hinzu und kosteten viele Menschen das Leben.

    Auch heute sind neben Bürgerkriegen und Diktaturen vor allem ökologische Verwüstungen und eine Verschlechterung des Klimas Hauptgründe für die neuen Völkerwanderungen. Und die sind menschenverursacht. Auch die Menschen in den Industriestaaten sind vor den Folgen nicht geschützt. Es wird, das ist die Erkenntnis, keine abgeschotteten grünen Oasen auf einem verwüsteten Planeten geben. Die Welt gerät immer tiefer in ein nicht auflösbares Dilemma: Auf der einen Seite verlassen gerade die leistungsfähigsten und am besten ausgebildeten Menschen ihre Länder, deren Zukunft gerade von ihrer Leistungskraft abhängig ist. Auf der anderen Seite werden die unmenschlichen Bilder der Abschottung unerträglich. Ohne eine Weltinnenpolitik kann es keine Lösung geben.

     
    Referat Senioren 60+

    Senioren in der Lüneburger Heide - Rückschau

    Lüneburger Heide 2017 Schon zum 20.Mal verbrachten 33 Senioren
    der NaturFreunde Baden und Württemberg
    eine erlebnisreiche Freizeit.
    Ziel der zehn­tägigen Reise war diesmal
    Bad Bevensen in der Lüneburger Heide.

    Bei einem Stadtrundgang erfuhren die Teilnehmer unter anderem, dass hier 1964 nach Erdöl gebohrt aber stattdessen die heilsame Jod-Sole-Quelle entdeckt wurde. Zu Fuß er­reichbar waren die Klein Bünstorfer Heide und das Kloster Medingen, ein evangelisches Damenstift.

    In Celle mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern gab es eine Stadtführung der besonde­ren Art, bei der ein vierköpfiges mittelalterlich gekleidetes Team über das Leben und die mangelnde Hygiene im
    17.Jahrhundert anschaulich berichtete.
    Das Museumsdorf in Hösseringen bot Einblicke in den bäuerlichen Alltag vergangener Zeiten.

    Besucht wurde auch die Hanse- und Universitätsstadt Lüneburg, wo man einst aus dem Grundwasser Salz gewann, das bis nach Skandinavien verschifft wurde. Der Rundgang führte auch zum alten Hafen, wo gerade Filmaufnahmen für die Fernsehserie „Rote Rosen“ gedreht wurden. Typisch für diese Stadt sind die alten Häuser mit den unter­schiedlichsten Treppengiebeln. Bei einer Kutschfahrt durch die Heide bei Wilsede fiel der spärliche Bewuchs von Heide­kraut auf. Schuld daran ist ein Käfer, der überhandnimmt, weil es zu wenige Heidschnu­cken gibt, jene typischen Schafe, welche die Heide beweiden.

    Lüneburger Heide1 2017Der letzte Ausflug führte nach Hamburg. Bei einer Schiffsrundfahrt durch den zweitgrößten Hafen Europas beeindruckten vor allem die Elbphilharmonie, die wegen der aufwendigen Akustik und Klimatisierung 866 Mio. Euro kostete, und ein riesiges Frachtschiff, das bis zu 15.000 Container transportieren kann. Auf einer Stadtrundfahrt mit dem Bus sahen die Senioren unter anderem die Speicherstadt, die HafenCity, die Luxusvillen an der Außen­alster, das Rathaus, Hamburgs schönste Barockkirche St. Michaelis mit vier Orgeln und schließlich die Reeperbahn.

    Es war wiederum eine tolle Freizeit und für jeden etwas dabei. Wir freuen uns schon auf die nächste Reise nach Bad Wörishofen vom 28.07. bis 06.08.2018.
    Schriftlicher Leiter Horst Rambousek OG Heidenheim

    Danke sagen Inge und Peter Welker bis zum nächsten Jahr.


    Seniorenfreizeit im Harz - Rückschau

    TeaserZusammen mit Gleichgesinnten aus ganz Baden Württemberg verbrachten die NaturFreunde-Senioren zehn erlebnisreiche Tage in Bad Lauterberg im Südharz.

    Auf geführten Rundgängen durch den Urlaubsort und das einzige für Besucher zugängliche Bergwerk war zu erfahren, dass der frühere Bergbau - vor allem der Abbau von Kupfer - immer mehr an Bedeutung verlor und heute nicht mehr betrieben wird. Dr. Ernst H. B. Ritscher erkannte deshalb schon frühzeitig den Bedarf an Alternativen und schuf 1839 eine Kaltwasserheilanstalt, deren 175-jähriges Jubiläum nun gebührend gefeiert wurde. 1926 wurden die Kneippsche Therapie und später auch das Schrothkurverfahren eingeführt.

    Ein ortsansässiger Busunternehmer ermöglichte mehrere interessante Ausflüge. Jenseits der einst innerdeutschen Grenze wurden mit örtlichen Führern die Städte Wernigerode und Quedlinburg mit ihren zahlreichen Fachwerkbauten erkundet. Von Thale - ebenfalls im Ostharz - ging es mit der Gondelbahn oder dem Bus hinauf zum sagen­umwobenen Hexentanzplatz mit einer der ältesten und größten Naturbühnen Deutsch­lands. Im Westharz war Goslar als Kaiserstadt und UNESCO Weltkulturerbe durchaus einen Besuch wert. Neben der Kaiserpfalz beindruckten die riesigen Bauten des Erz­bergwerkes auf dem Rammelsberg, wo 1988 der Bergbau nach über tausend Jahren beendet wurde. Für Entspannung sorgte eine gemütliche Schifffahrt bei Kaffee und Kuchen auf dem Okerstausee, dessen verzweigte Form an den Vierwaldstättersee in der Schweiz erinnerte.

    Auch in der Nähe von Bad Lauterberg gab es lohnende Ziele. So ging es einmal zu Fuß oder mit dem Taxi zum idyllisch gelegenen Wiesenbeker Teich. Dieser wurde bereits 1722 künstlich aufgestaut, um in den Bergwerken den Antrieb der Wasserräder zu ermöglichen und den heutigen Kurpark vor Hochwasser zu schützen. Mit dem Sessellift fuhren die Senioren auf den Hausberg und genossen einen herrlichen Blick auf Bad Lauterberg. Ein anderes Mal brachten Kleinbusse die NaturFreunde hinauf zu einem der weltweit noch existierenden 173 Bismarcktürme.

    Danke allen Teilnehmern für die wirklich wieder schöne Freitzeit mit der Freude auf unser nächstes Ziel nach Altenmarkt / Zauchensee.


    Seniorenfreizeit im Salzburger Land

    AltenmarktBei überwiegend sonnigem Wetter verbrachten die Heidenheimer NaturFreunde-Senioren mit Gleichgesinnten aus dem Raum Karlsruhe zehn erlebnisreiche Tage im Salzburger Land, wo sie in Altenmarkt im Pongau im Hotel „Schartner“ gut untergebracht und ver­pflegt wurden. Der hoteleigene Wellnessbereich mit Sauna, Whirlpool und Fitnessgeräten wurde bei den hochsommerlichen Temperaturen kaum genutzt.

    Ein lohnendes Ziel, das der Enns entlang bequem zu Fuß erreicht werden konnte, war das Städtchen Radstadt mit seinen bunten Gärten entlang der Stadtmauer. Mit dem Linienbus ging es ins nahe Zauchensee, einem bekannten Austragungsort für internationale Skiren­nen. Die meisten fuhren mit der Sesselbahn hinauf zur Gamskogelhütte, und wer wollte, fuhr von dort mit einem stilisierten Bähnchen, dessen Lokomotive ein entsprechend ver­kleideter Traktor war, weiter zum Seekarsee.

    Für die Erkundung weiterer Ziele standen drei Tagesfahrten mit dem Bus auf dem Pro­gramm. Bei einer sachkundigen Führung durch die Landeshauptstadt Salzburg erfuhren die Senioren Interessantes über den Mirabellgarten, Mozarts Geburtshaus und den Dom. Im nahen Hellbrunn sorgten bei der Hitze die Wasserspiele für etwas Abküh­lung.

    Der nächste Ausflug führte nach Kärnten in die Nockberge, die wegen ihrer sanften felsen­losen Kuppen so genannt werden. Dort fuhr der Bus mit Halten an der Eisentalhütte und der Glockenhütte - das sind zwei rund 2000 Meter hoch gelegene Aussichtspunkte - über die 35 Kilometer lange Nockalmstraße, die mit ihren 52 Kehren vor allem bei Motorradfah­rern sehr beliebt ist. Am Nachmittag war dann noch Zeit für einen Aufenthalt in Millstatt am gleichnamigen See.

    Auf der letzten Fahrt ging es ins steirische Salzkammergut. Nach einer Schifffahrt über den Grundlsee führte ein halbstündiger Fußweg zum Toplitzsee. Auf einer Bootsfahrt über dieses Gewässer wurde darüber informiert, dass dort zwischen 1943 und 1945 zahlreiche waffentechnische Versuche der deutschen Kriegsmarine durchgeführt wurden. Gerüchte­weise seien in diesem See zu Kriegsende Kunstgegenstände und Goldreserven des Drit­ten Reiches versenkt worden. Gefunden wurde bis jetzt allerdings nichts davon. Ein kurzer Bummel durch Bad Aussee beendete diesen Ausflug.

    Auch die zünftige Unterhaltung kam nicht zu kurz. Im Berggasthof „Hochnössler“ wurde an einem Nachmittag musiziert und getanzt, und in der rustikalen Almhütte des Hotels spielte eines Abends der Wirt auf seiner Ziehharmonika begleitet von zwei Teufelsgeigern.