Referat Senioren 60+

Senioren in der Lüneburger Heide - Rückschau

Lüneburger Heide 2017 Schon zum 20.Mal verbrachten 33 Senioren
der NaturFreunde Baden und Württemberg
eine erlebnisreiche Freizeit.
Ziel der zehn­tägigen Reise war diesmal
Bad Bevensen in der Lüneburger Heide.

Bei einem Stadtrundgang erfuhren die Teilnehmer unter anderem, dass hier 1964 nach Erdöl gebohrt aber stattdessen die heilsame Jod-Sole-Quelle entdeckt wurde. Zu Fuß er­reichbar waren die Klein Bünstorfer Heide und das Kloster Medingen, ein evangelisches Damenstift.

In Celle mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern gab es eine Stadtführung der besonde­ren Art, bei der ein vierköpfiges mittelalterlich gekleidetes Team über das Leben und die mangelnde Hygiene im
17.Jahrhundert anschaulich berichtete.
Das Museumsdorf in Hösseringen bot Einblicke in den bäuerlichen Alltag vergangener Zeiten.

Besucht wurde auch die Hanse- und Universitätsstadt Lüneburg, wo man einst aus dem Grundwasser Salz gewann, das bis nach Skandinavien verschifft wurde. Der Rundgang führte auch zum alten Hafen, wo gerade Filmaufnahmen für die Fernsehserie „Rote Rosen“ gedreht wurden. Typisch für diese Stadt sind die alten Häuser mit den unter­schiedlichsten Treppengiebeln. Bei einer Kutschfahrt durch die Heide bei Wilsede fiel der spärliche Bewuchs von Heide­kraut auf. Schuld daran ist ein Käfer, der überhandnimmt, weil es zu wenige Heidschnu­cken gibt, jene typischen Schafe, welche die Heide beweiden.

Lüneburger Heide1 2017Der letzte Ausflug führte nach Hamburg. Bei einer Schiffsrundfahrt durch den zweitgrößten Hafen Europas beeindruckten vor allem die Elbphilharmonie, die wegen der aufwendigen Akustik und Klimatisierung 866 Mio. Euro kostete, und ein riesiges Frachtschiff, das bis zu 15.000 Container transportieren kann. Auf einer Stadtrundfahrt mit dem Bus sahen die Senioren unter anderem die Speicherstadt, die HafenCity, die Luxusvillen an der Außen­alster, das Rathaus, Hamburgs schönste Barockkirche St. Michaelis mit vier Orgeln und schließlich die Reeperbahn.

Es war wiederum eine tolle Freizeit und für jeden etwas dabei. Wir freuen uns schon auf die nächste Reise nach Bad Wörishofen vom 28.07. bis 06.08.2018.
Schriftlicher Leiter Horst Rambousek OG Heidenheim

Danke sagen Inge und Peter Welker bis zum nächsten Jahr.


Seniorenfreizeit im Harz - Rückschau

TeaserZusammen mit Gleichgesinnten aus ganz Baden Württemberg verbrachten die NaturFreunde-Senioren zehn erlebnisreiche Tage in Bad Lauterberg im Südharz.

Auf geführten Rundgängen durch den Urlaubsort und das einzige für Besucher zugängliche Bergwerk war zu erfahren, dass der frühere Bergbau - vor allem der Abbau von Kupfer - immer mehr an Bedeutung verlor und heute nicht mehr betrieben wird. Dr. Ernst H. B. Ritscher erkannte deshalb schon frühzeitig den Bedarf an Alternativen und schuf 1839 eine Kaltwasserheilanstalt, deren 175-jähriges Jubiläum nun gebührend gefeiert wurde. 1926 wurden die Kneippsche Therapie und später auch das Schrothkurverfahren eingeführt.

Ein ortsansässiger Busunternehmer ermöglichte mehrere interessante Ausflüge. Jenseits der einst innerdeutschen Grenze wurden mit örtlichen Führern die Städte Wernigerode und Quedlinburg mit ihren zahlreichen Fachwerkbauten erkundet. Von Thale - ebenfalls im Ostharz - ging es mit der Gondelbahn oder dem Bus hinauf zum sagen­umwobenen Hexentanzplatz mit einer der ältesten und größten Naturbühnen Deutsch­lands. Im Westharz war Goslar als Kaiserstadt und UNESCO Weltkulturerbe durchaus einen Besuch wert. Neben der Kaiserpfalz beindruckten die riesigen Bauten des Erz­bergwerkes auf dem Rammelsberg, wo 1988 der Bergbau nach über tausend Jahren beendet wurde. Für Entspannung sorgte eine gemütliche Schifffahrt bei Kaffee und Kuchen auf dem Okerstausee, dessen verzweigte Form an den Vierwaldstättersee in der Schweiz erinnerte.

Auch in der Nähe von Bad Lauterberg gab es lohnende Ziele. So ging es einmal zu Fuß oder mit dem Taxi zum idyllisch gelegenen Wiesenbeker Teich. Dieser wurde bereits 1722 künstlich aufgestaut, um in den Bergwerken den Antrieb der Wasserräder zu ermöglichen und den heutigen Kurpark vor Hochwasser zu schützen. Mit dem Sessellift fuhren die Senioren auf den Hausberg und genossen einen herrlichen Blick auf Bad Lauterberg. Ein anderes Mal brachten Kleinbusse die NaturFreunde hinauf zu einem der weltweit noch existierenden 173 Bismarcktürme.

Danke allen Teilnehmern für die wirklich wieder schöne Freitzeit mit der Freude auf unser nächstes Ziel nach Altenmarkt / Zauchensee.


Seniorenfreizeit im Salzburger Land

AltenmarktBei überwiegend sonnigem Wetter verbrachten die Heidenheimer NaturFreunde-Senioren mit Gleichgesinnten aus dem Raum Karlsruhe zehn erlebnisreiche Tage im Salzburger Land, wo sie in Altenmarkt im Pongau im Hotel „Schartner“ gut untergebracht und ver­pflegt wurden. Der hoteleigene Wellnessbereich mit Sauna, Whirlpool und Fitnessgeräten wurde bei den hochsommerlichen Temperaturen kaum genutzt.

Ein lohnendes Ziel, das der Enns entlang bequem zu Fuß erreicht werden konnte, war das Städtchen Radstadt mit seinen bunten Gärten entlang der Stadtmauer. Mit dem Linienbus ging es ins nahe Zauchensee, einem bekannten Austragungsort für internationale Skiren­nen. Die meisten fuhren mit der Sesselbahn hinauf zur Gamskogelhütte, und wer wollte, fuhr von dort mit einem stilisierten Bähnchen, dessen Lokomotive ein entsprechend ver­kleideter Traktor war, weiter zum Seekarsee.

Für die Erkundung weiterer Ziele standen drei Tagesfahrten mit dem Bus auf dem Pro­gramm. Bei einer sachkundigen Führung durch die Landeshauptstadt Salzburg erfuhren die Senioren Interessantes über den Mirabellgarten, Mozarts Geburtshaus und den Dom. Im nahen Hellbrunn sorgten bei der Hitze die Wasserspiele für etwas Abküh­lung.

Der nächste Ausflug führte nach Kärnten in die Nockberge, die wegen ihrer sanften felsen­losen Kuppen so genannt werden. Dort fuhr der Bus mit Halten an der Eisentalhütte und der Glockenhütte - das sind zwei rund 2000 Meter hoch gelegene Aussichtspunkte - über die 35 Kilometer lange Nockalmstraße, die mit ihren 52 Kehren vor allem bei Motorradfah­rern sehr beliebt ist. Am Nachmittag war dann noch Zeit für einen Aufenthalt in Millstatt am gleichnamigen See.

Auf der letzten Fahrt ging es ins steirische Salzkammergut. Nach einer Schifffahrt über den Grundlsee führte ein halbstündiger Fußweg zum Toplitzsee. Auf einer Bootsfahrt über dieses Gewässer wurde darüber informiert, dass dort zwischen 1943 und 1945 zahlreiche waffentechnische Versuche der deutschen Kriegsmarine durchgeführt wurden. Gerüchte­weise seien in diesem See zu Kriegsende Kunstgegenstände und Goldreserven des Drit­ten Reiches versenkt worden. Gefunden wurde bis jetzt allerdings nichts davon. Ein kurzer Bummel durch Bad Aussee beendete diesen Ausflug.

Auch die zünftige Unterhaltung kam nicht zu kurz. Im Berggasthof „Hochnössler“ wurde an einem Nachmittag musiziert und getanzt, und in der rustikalen Almhütte des Hotels spielte eines Abends der Wirt auf seiner Ziehharmonika begleitet von zwei Teufelsgeigern.