Natura 2000
Natura-2000-Fitness-Check

Ein historisches Bekenntnis zum europäischen Naturschutz

Die Ergebnisse der Natura-2000-Fitness-Check-Konferenz in Brüssellogo natura 2000 eu

Die EU-Kommission wollte das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 "moderniseren". Umweltverbände befürchteten eine Schwächung der entsprechenden Naturschutz-Richtlinien und riefen europaweit zur Teilnahme an den Online-Konsultationen auf – mit überwältigender Resonanz. Am 20. November 2015 fand in Brüssel eine erste Auswertung statt. Das Ergebnis: Politiker und Experten sprechen von einer historischen Konsultation und stehen mit großer Mehrheit hinter den Natura-2000-Richtlinien.

 
Pressemeldungen zu Umweltthemen

Blühende Pflanzen statt Schottergarten

Herrenberg: Naturfreunde tauschen sich beim Umwelttreffen auch über völkische Umtriebe aus

Erfahrungsaustausch, die Stabilisierung des Netzwerks der Umweltreferenten in Baden-Württemberg und die Fortbildung-das stand beim Umwelttreffen der Naturfreunde am Wochenende im Fokus. An zwei Tagen trafen sich 26 Interessierte im Herrenberger Naturfreundehaus.

Von Jacqueline Geisel am 22. April 2018

Jedes Jahr findet die Fachbereichskonferenz der Umweltreferenten der Naturfreunde, die in ganz Baden-Württemberg aktiv sind, an einem anderen Ort statt. Und jedes Jahr stehen andere Thernen auf der Agenda. Alexander Habermeier, Umweltreferent des Landesverbandes, warf einen Blick in die Zukunft, auf den "Garten der Umweltfreunde", den die Naturfreunde als Projektleiter gemeinsam mit NABU und BUND bei der Bundesgartenschau in Heilbronn im kommenden Jahr hegen und pflegen werden. Auf der Fläche der Verbände wird es verschiedene Gärten mit Umweltbildungsangeboten geben.

Mit dieser Aktion wolle man Gärten zeigen, wie sie besonders in Ballungsgebieten für Klima und Artenvielfalt wichtig sind, erklärte Habermeier - blühende Pflanzen, saftiges Grün und pflanzliche Diversität anstatt Schottergarten. Und das ohne erhobenen Zeigefinger. Vielmehr sollen die Gärten laut dem Umweltreferenten überzeugen, positiv dargestellt werden und zeigen, dass es gar nicht so schwierig ist, den eigenen Garten so zu bepflanzen. Gut für die Tiere, gut für das Klima und auch gut für den Menschen, der sich dann wohler fühle, seien solche Gärten Habermeiers Erfahrung nach.

In eine thematisch ganz andere Richtung lief der Vortrag am Sonntagmorgen, gehalten von Yannick Passeick. Er ist Bildungsreferent bei "Farn", der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz. Erst im Oktober vergangenen Jahres wurde diese ins Leben gerufen. Historische und aktuelle Verbindungen zwischen Natur- und Umweltschutz sowie extrem rechten und völkischen Strömungen sind das Themengebiet von "Farn".

"Völkische Tradition im Naturschutz" war dementsprechend der Titel von Passeicks Vortrag. Er rollte das Thema histonsch auf und machte darauf aufmerksam, dass Naturschutz schon immer mit Rechtsextremismus zu tun hatte, seit seiner Anfangszeit Ende des 19. Jahrhunderts. Diese Strömungen hatten sich Natur- und Umweltthemen für ihre Zwecke zunutze gemacht. Besonders für eine eher linke Einrichtung wie die Naturfreunde sei dieser Aspekt daher von großer Bedeutung.

Von Rechten missbraucht

Bis heute würden Themen des Naturschutzes von rechten Organisationen missbraucht. Und dafür wolle "Farn" die Menschen sensibilisieren - gerade in Zeiten des Rechtsdrucks. An den Vortrag schloss sich ein Workshop an, bei dem die Anwesenden Texte aus rechten Medien zu Naturschutzthemen genauer unter die Lupe nahmen. AuBerdem wurden Handlungsperspektlven entwickelt: Wie kann man reagieren, wenn man mit dem Thema oder rechts eingestellten Menschen konfrontiert wird? Wie erkennt man so etwas überhaupt?

Da wurden, glaube ich, Augen geöffnet

..., schätzte Alexander Habermeier. Der ein oder andere Teilnehmer hatte sogar eine persönliche Erfahrung parat. Überraschend und erschreckend sei für Habermeier gewesen, wie subtil sich rechtes Gedankengut in manchen der angeschauten Texte versteckt habe. Der Austausch untereinander - zu aktuellen Themen, wie man sich gegenseitig helfen kann und natürlich über die Vorträge selbst - kam an diesem Wochenende ebenfalls nicht zu kurz. Raus in die Natur um Herrenberg ging es bei dieser Gelegenheit natürlich auch. Am Samstag untemahm die Gruppe eine Wanderung, geführt von Willi Stoll, dem Wanderleiter der Herrenberger Ortsgruppe. Unter anderem die Baustelle des neuen Schönbuchturms haben sich die Männer und Frauen dabei angesehen.

 
Natur und Umwelt

Hilfe beim Erstellen von Stellungnahmen

Landesbüro anerkannter Verbände in Brandenburg

Neue Vorschriften für Planfeststellungsverfahren


Agro-Sprit - eine gefährliche Einbahnstraße!

Agrosprit-titelDie NaturFreunde in Baden und Württemberg rufen dazu auf, den Agrosprit E10 zu boykottieren!

nf_logo_freigestellt_farbe Die Politik muss alles daran setzen in Entwicklungsländern rein profitorientierte Landnahmen und Investitonen in Agrotreibstoffe unverzüglich zu unterbinden.
nf_logo_freigestellt_farbe Die Nahrungsmittelselbstversorung der Menschen in den Entwicklungsländern muss absolute Priorität haben.
nf_logo_freigestellt_farbe In der EU wird ein Importverbot für Agrotreibstoffe eingeführt.
nf_logo_freigestellt_farbe Die Elektromobilität wird staatliche gefördert.
nf_logo_freigestellt_farbe Auf Autobahnen wird ein Tempolimit von 120 km/h eingeführt.
nf_logo_freigestellt_farbe Carsharing, öffentliche Verkehrsmittel, zu Fuß gehen und Radfahren stehen im Mittelpunkt einer neuen Verkehrspolitik
nf_logo_freigestellt_farbe Umweltfreundliche, heimische Biomasse wird in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen genutzt und landet nicht im Tank.
nf_logo_freigestellt_farbe Bioenergie muss auch in Deutschland deutlich stärker aus Rest- und Abfallstoffen gewonnen werden!

Positionsflyer herunterladen!


1.000 Gipfel

Euratom? Nein Danke!Der Deutsche Bundestag hat den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 beschlossen. Ein Erfolg der Anti-Atom-Bewegung und von Tausenden von Menschen, die sich über Jahrzehnte gegen diese sinnlose und gefährliche Form der Energiegewinnung eingesetzt haben. Deshalb bleiben wir dabei: Wir wollen die Abschaltung aller Atomreaktoren – und zwar sofort!

Trotz alledem bleibt noch viel zu tun. Erst 2022 wird das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet, die Bundesrepublik besitzt immer noch kein geeignetes Endlager für hochradioaktiven Atommüll und die Regierung Merkel verschleppt die Energiewende.

Weiterlesen!


Natura Trails

NaturaTrails

Wandern durch die schönsten Gebiete der Natura 2000. Die NaturFreunde haben Wander-, Rad- oder Erlebnistouren ausgetüfftelt, die es sich er erleben lohnt. Natura 2000 ist ein neues, europäisches Schutzgebietssystem. Alle Staaten der Europäischen Union (EU) haben dem Aufbau dieses Netzwerkes von schützenswerten Lebensräumen zugestimmt.

Hier finden Sie alle interessanten Informationen und die Trails.


Ade EnBW

NaturFreunde intensivieren Stromwechselkampagne Die NaturFreunde Deutschlands haben eine Kampagne für den Atomausstieg in Baden-Württemberg begonnen. Unter dem Motto „Ade EnBW“ wollen wir die Stromkunden des Atomkonzerns EnBW dazu ermuntern, zu einem ökologischen Stromanbieter zu wechseln und auf erneuerbare Energien umzusteigen - statt sich zu Gefangenen der Atomideologie von Ministerpräsident Mappus machen zu lassen. Diese und künftige Landesregierungen in Baden-Württemberg rufen wir auf, die Beteiligung an EnBW zu nutzen, um eine dezentrale Energieversorgung auf der Basis von Sonne, Wind, Wasser und Biomasse zu fördern.

Stromwechseln jetzt - Erneuerbar statt atomar!

Klimaschutz durch EWS Schönau

Vor einigen Jahren haben die NaturFreunde Baden mit den Elektrizitätswerken Schönau einen weitreichenden Kooperationsvertrag geschlossen.

Durch Ihre Überzeugung können Sie vieles verändern. Mit Strom der EWS leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, fördern neue regenerative Energiequellen und zeigen dem Atomkraftschwindel die rote Karte.

Alle NaturFreunde-Mitglieder in Baden können EWS-Strom aus regenativer Energie und Kraftwärmekopplung zu vergünstigten Bedingungen beziehen. Er ist vom TÜV Nord zertifiziert und vom Bund der Energieverbraucher mit "sehr gut" bewertet worden.


Bildungsnetzwerk Aue

Protokoll des Bildungsnetzwerks Aue 2015

Newsletter BNA 2016